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Reise nach Italien mit vielen Überraschungen

Bericht der Lehrer über die dritte Comenius Reise der THS nach Italien vom 06.11. - 10.11.2013

 

Die Zeit vom 6. bis zum 10. November war für 9 Schüler und Schülerinnen und 2 Lehrer der THS sehr aufregend, es ging nach Teramo in Italien. Unser Flugzeug startete in Hamburg und flog nach Rom. Da trafen wir die Schotten und Spanier, die wie bei allen Reisen auf die deutschen Partner schon stundenlang warten mussten und uns trotzdem mit Küsschen und Gesang begrüßten. Unser italienischer Lieblingslehrer Walter empfing uns sehr herzlich, um gleich darauf Chefin Anna mitzuteilen, dass wir alle heile angekommen waren.  Mit dem Bus ging es dann nach Teramo, wo einige schottische Schüler feststellten, dass der Gastgeber nicht immer das erwartete Geschlecht hatte.  Viele italienische Namen klingen weiblich oder männlich, und sind doch dann das Gegenteil!

Unsere Schüler waren sehr zufrieden, alle bekamen sehr nette und liebevolle Gastfamilien. Einige Schüler sparen schon fleißig, damit sie im Sommer wieder privat hinfahren dürfen!

Uns Lehrern gefiel Teramo sehr gut, denn es präsentierte sich von seiner sehr sonnigen Seite, was im November wohl nicht immer so ist. Das Städtchen ist bildhübsch und viele Straßen und Plätze sehen aus wie ein Postkartenbild. Die Schule ist mitten im Ort, das fanden die THSler natürlich supercool. Nicht so gut fanden sie die Daueraufsichtspersonen  die zu jeder Zeit und auf wirklich jedem Schulflur und jeder Etage anzutreffen waren. Diese sind eigens dafür angestellt, dürfen Kreuzworträtsel lösen, Zeitung lesen und die Ruhe genießen, für die sie allerdings selbst sorgen müssen.

Das Essen in Teramo war super lecker, und die Trüffeljagd mit Hunden trotz anfänglicher Skepsis eine tolles Erlebnis. Die Schüler fanden die vielen Süßspeisen zum Frühstück sehr seltsam, und auch im Hotel der Lehrer gab es morgens süße Croissants mit allen Füllungen.

Der Tag in Rom war wunderschön aber auch sehr anstrengend, da die italienischen Lehrer einen sehr ambitionierten Plan hatten und uns Rom als Gesamtgruppe von 62! Leuten zeigen wollten. Da haben wir uns nach langer Lauferei dann doch in Kleingruppen aufgeteilt. Fast jeder hat nun ein Foto von sich vor dem Petersdom, nur den Papst haben wir leider nicht gesehen.

Zwei italienische Nonnen haben unser Comenius Tagesbudget gerettet, das plötzlich einfach so über den Petersplatz flog. Sie rannten in ihrer blauen Tracht hinterher und fingen die flüchtigen Taler wieder ein. Diese Hilfsbereitschaft war für uns beeindruckend.

Ebenfalls stark faszinierend war ein auf dem Weg nach Rom entdeckter Tatort, genau wie in der ähnlich genannten Serie. Polizeiabsperrband, und eine besonders umwerfend aussehende Polizistin versetzten einige Herren in Entzücken. Beweisfotos sind im Anhang zu sichten.

Der Strand in der Nähe von Teramo ist wunderschön, was wir erst beim 2. Besuch entdecken konnten, denn der erste Besuch war im Stockdunkeln. Was aber nichts machte, denn Walter lud uns zu lokalen Köstlichkeiten in einer Strandbar ein.

Der 2. Besuch fand im Tageslicht statt, hier versuchten wir, dass THS Topmodel zu finden, und hatten den bekannten Fotografen Dr. Fuchs zur Seite, der uns hilfreiche Regieanweisungen gab. Ein Model wurde pitschenass, da sie den Anweisungen von Assistentin Stebbing gefolgt war. Dies war nicht weiter schlimm, denn nun gab es endlich einen  Grund zum Shoppen.

Das Abschlussessen am letzten Tag war sehr nett, und alle Schüler und Lehrer erhielten einen G.Milli Sportbeutel, gefüllt mit Leckereien.

Es war ein tolles Erlebnis, und bevor sich einige jetzt beschweren, dass wir nur gechillt haben: Nein, ich kann alle beruhigen, Arbeit gab es auch genug. Die Reise der Partner nach Deutschland wurde erneut verhandelt und am Ende für alle zufriedenstellend geregelt. Die Produkte der einzelnen Schulen wurden vorgestellt und beurteilt, und die Schüler mussten Italienisch lernen und Töpfern. Zwei unserer Schüler beherrschten diese Fertigkeiten anscheinend schon perfekt und erkundeten daher alternativ und selbständig die italienische Schule. Aber das ist eine andere Geschichte...
 

 Sb  

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